Rudern findet am und auf dem Wasser statt. Einem Umfeld, das besondere Anforderungen an die Sicherheit stellt. Notfallsituationen können jederzeit auftreten: ein Schlaganfall auf dem Steg, eine Atemwegsverlegung in der Bootshalle, ein Herzkreislaufstillstand beim Training. Wer dann die richtigen Handgriffe kennt und sofort handeln kann, macht den entscheidenden Unterschied. Denn der erste und wichtigste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung beginnt lange vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes: Er beginnt mit der eigenen Ausbildung.
Aus dem Club, für den Club
Der Kurs wurde von Jan Bruggisser geleitet: RCRJ-Mitglied, J+S-Trainer und angehender Rettungssanitäter. Er kannte damit nicht nur den Kontext Rudersport aus erster Hand, sondern brachte genau das fachliche Rüstzeug mit, um komplexe Notfallabläufe verständlich und praxisnah zu vermitteln. Ein grosses Dankeschön an Jan für seinen Einsatz und dafür, dass er sein Wissen so engagiert mit dem Club geteilt hat!

Was wurde geschult?
Rund ein Dutzend Personen – vorwiegend Trainer und andere Funktionäre, die regelmässig im WSZ präsent sind – nahmen an den beiden Kursterminen teil. Die Inhalte umfassten die Grundlagen der Situationsbeurteilung, das Erkennen von Herzinfarkt und Schlaganfall, Reanimation nach dem aktuellen BLS-AED-Algorithmus sowie den sicheren Umgang mit dem Defibrillator. Ergänzend wurden RCRJ-spezifische Notfallszenarien und die lokale Rettungsinfrastruktur in der Region Rapperswil-Jona behandelt. Ein herzliches Dankeschön gilt auch allen Teilnehmenden: Wer sich die Zeit nimmt, sich in Erster Hilfe weiterzubilden, tut das nicht nur für sich, sondern für die gesamte Clubgemeinschaft!

Pilotveranstaltung mit Perspektive
Diese Durchführung war bewusst als Pilotveranstaltung konzipiert. Das Feedback der Teilnehmenden wird nun ausgewertet, und gemeinsam mit Jan wird überlegt, wie das Ausbildungsangebot künftig noch zielgerichteter und stufengerecht gestaltet werden kann. Ziel ist es, mittelfristig mehr Mitglieder zu befähigen, im Notfall kompetent handeln zu können. Denn jede Sekunde zählt.


